DB Sparpreisfinder

Alles zum ehemaligen Bahn Sparpreisfinder

Der DB Sparpreisfinder wurde Ende 2021 von der neuen Bestpreissuche der Bahn abgelöst. Damit hat die Deutsche Bahn die Preissuche nach günstigen Tickets und Sparpreisen weiterentwickelt und deutlich verbessert. Der ehemalige Sparpreisfinder wurde damit vollständig abgelöst.

Wie konnte man den DB Sparpreisfinder optimal nutzen?

3 goldene Regeln zur Suche im ehemaligen Bahn Sparpreisfinder

  1. Frühzeitig buchen - Sparpreise waren bis zu 180 Tage vor Reiseantritt im DB Sparpreisfinder buchbar. Hier galt das Sprichwort: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Je früher man buchte, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, einen wirklich günstigen Sparpreis oder Super Sparpreis zu finden. Weil Spartickets bei der Bahn mit ein limitiertes Ticketkontingent hatten und haben, waren udn sind die günstigsten Fahrkarten oft schnell ausverkauft. Wer also die niedrigsten Preise buchen möchte, sollte sich frühzeitig kümmern! Dies galt im Sparpreisfinder genauso wie in der neuen Bahn-Bestpreissuche.
  2. Schnelle Verbindungen entfernen - Wer etwas mehr Zeit aufbringen kanan und nicht auf die schnellsten Reiseverbindungen angewiesen ist, kann bei der Bahn bares Geld sparen. Bei der Suche im Bahn Sparpreisfinder konnte man damals einfach auf der ersten Seite im Suchformular den Haken bei "schnelle Verbindungen bevorzugen" entfernen. Damit wurden nicht die schnellsten, sondern alle und damit auch die günstigsten Verbindungen angezeigt. Dies war ein wesentlicher Punkt bei der Bedienung der DB Sparpreisfinders, um die besten Preise zu finden. Mehr dazu im Abschnitt zur Nutzung mit.
  3. Flexibilität bei Reisetagen und Uhrzeiten - Von vielen Bahnreisenden nachgefragte Wochentage und Tageszeiten sind naturgemäß hochpreisiger, als Zugverbindungen zu weniger nachgefragten Zeitpunkten. Daher ließen sich im DB Sparpreisfinder die besten Preise häufig früh morgens oder spät abends finden. Meiden Sie also hochfrequentierte Reisezeiten, wenn Sie die besten Ticketpreise finden möchten. Es gilt die Devise: Flexibilität zahlt sich aus. Wenige Stunden, eine Verbindung oder ein Tag Unterschied können können einen großen Preisunterschied ausmachen!

Hier gehts zur neuen Alternative des DB Sparpreisfinder

Mit den vorgestellten Tipps zur Nutzung des ehemaligen Sparpreisfinders jetzt die besten Sparpreise in der neuen Bestpreissuche anwenden:

Video zum Sparpreisfinder

Viele Bahnkunden hatten sich über die Jahre an den DB Sparpreisfinder gewöhnt. Wer daher in Nostalgie schwelgen möchte, dem empfehlen wir dieses kurze Video. Hier wird gezeigt, wie einfach der Sparpreis-Finder funktionierte und welche Preise in der Ticketsuchmaschine der Bahn gefunden werden konnte, bevor er durch die neue Bahn-Bestpreissuche abgelöst wurde:

Ticket buchen im "neuen Bahn Sparpreisfinder"

Mit den ergänzenden Tipps und Tricks haben Sie die besten Chancen, die preiswertesten Spartickets bei der Bahn zu finden. Sollten Sie bereits Ihren Reisetermin kennen, empfehlen wir, am besten noch heute im "neuen Sparpreisfinder", der Bestpreissuche, nach den Sparpreisen zu suchen!

Kurzanleitung DB Sparpreisfinder

Sparpreisfinder Schritt 1:
Angabe Reiseverbindung

Im 1. Schritt gaben Sie in der Suchmaske des Sparpreisfinders der Bahn Ihre Grunddaten zur Reiseverbindung an. Das sind zum Beispiel Start- und Ziel-Bahnhof sowie Anzahl der Reisenden, das Datum oder die Uhrzeiten für Hin- und Rückreise. Zusatzangaben zur Bahncard oder das Entfernen von "schnelle Verbindungen bevorzugen" konnten hier eingestellt werden.

Sparpreisfinder Schritt 2:
Auswahl der Verbindung

Im 2. Schritt lieferte der Sparpreisfinder alle Bahnverbindungen inklusive Preisen, die zur Ihrer Suchanfrage passten. Hier konnten Sie auswählen, welche Zugverbindung(en) Sie gerne buchen wollten. In diesem Schritt wurden die Sparpreise angezeigt. Es war möglich, an dieser Stelle noch die Tage zu variieren, wenn Sie flexibel waren. So erhöhte sich die Chance, Bestpreise zu finden.

Sparpreisfinder Schritt 3:
Übersicht und Buchung

Im 3. Schritt erhielten Sie eine Übersicht der ausgewählten Verbindungen. Hier zeigte der DB Sparpreisfinder auch an, ob es sich beim gewählten Tarif um einen (Super) Sparpreis oder ein Flexticket handelte. Details zur Verbindung konnten eingeblendet werden. Im nächsten Schritt erfolgte dann die Buchung der Tickets, die Sie als registrierter Bahnkunde oder als Gast buchen konnten.

Generelles und Geschichte des Sparpreisfinders

Den Bahn Sparpreisfinder (offizieller Name "Sparpreis-FInder") mit den günstigen Sparpreisen gab es bereits seit 2011. Die Sparpreisticket-Suchmaschine für Zugverbindungen und Preise verbuchte von Beginn an einen Siegeszug. Neben den Flextickets (reguläre Tickets mit mehr Flexibilität) waren ab dann bis heute vor allem Spartickets fester Bestandteil der DB Preispolitik und bei den Kunden sehr beliebt.

Deshalb war der Sparpreisfinder wahrscheinlich die beliebteste, dynamische Online-Preissuchmaschine für Zugtickets auf Bahn.de bis Ende 2021. Ohne lästiges Anstehen am Schalter ließen sich Sparpreise schnell und sicher online buchen. Dass die günstigen Sparpreistickets aber an spezielle Bedingungen gebunden sind und waren, war nicht nur bei Sparpreis-Tickets so, die über den ehemaligen Sparpreisfinder gebucht wurden. Es ist auch so bei Sparpreis-Tickets, die in der neuen DB Bestpreissuche gesucht und gebucht werden.

Der Sparpreisfinder wurden seit Oktober 2020 sukzessive von der Bestpreissuche abgelöst. Nach 1 Jahr Einführung - zuerst in der DB Navigator App - wurde der alte Sparpreisfinder Ende 2021 dann endgültig von der Bestpreissuche der Bahn abgelöst.

Jetzt Sparticket buchen im Sparpreis-Finder

Wenn Sie jetzt ein Sparpreis-Ticket im Sparpreis-Finder buchen möchten, gelangen Sie hier direkt zur Buchungsmaske:

Welche Sparpreise gab es im Bahn Sparpreisfinder?

Sparpreis

Reguläre Sparpreise (national) waren im Sparpreisfinder der Bahn zu finden und buchbar. Der reguläre Sparpreis für Fernstrecken-Verbindungen.

ab 21,90 €

Super Sparpreis

Der Super Sparpreis (national) war auch im Sparpreisfinder buchbar und gilt ebenfalls für die Fernstrecke. Umtausch oder Stornierung sind ausgeschlossen.

ab 17,90 €

Sparpreis Europa

Der Sparpreis Europa bietet die Möglichkeit, preisgünstig in 15 europäische Länder mit dem Zug zu reisen und war auch im Sparpreisfinder auffindbar.

ab 22,50 €

Super Sparpreis Europa

Der Super Sparpreis Europa ist die günstigere Variante des Sparpreis Europa und war ebenso im DB Sparpreisfinder buchbar. Umtausch oder Stornierung sind wie beim nationalen Super Sparpreis ausgeschlossen.

ab 18,90 €

Sparticket buchen im "neuen" Sparpreis-Finder

Der Bahn Sparpreisfinder zeigte bei der Verbindungs- und Preisanzeige auch Flextickets an, die online buchbar waren. Nicht im Sparpreisfinder buchbar waren Sparpreise für Gruppen, dem ehemaligen IC Bus und Kultur. Sie können nun die neue Alternative zum Sparpreis-Finder nutzen:

Sparpreisfinder: Bahn-Preispolitik

Allgemeines zur DB Preispolitik


Ähnlich wie bei der Preisfindung bei Airlines für Flugtickets nutzt auch die Deutsche Bahn "Yielding" als Instrument der optimalen Streckenauslastungssteuerung und Gewinnmaximierung. Dabei kommen mehrere preispolitische Instrumente zum Einsatz, die den Tarifdschungel nicht durchsichtiger machen: Der Normalpreis/Flexpreis, der (Super) Sparpreis / (Super) Sparpreis Europa, das Quer-durchs-Land-Tickets und prozentuale Vergünstigungen für Inhaber der BahnCard. Daneben existieren noch gruppenbezogene Mengenrabatte, wie beispielsweise beim Länderticket oder dem Sparpreis Gruppe / Sparpreis Gruppe Europa. Zusätzlich gibt es Bahn-Bonusprogramme und das Kundenkonto Meine Bahn, die ebenfalls mit Vergünstigungen locken.

Beispiel zum Yielding - Die F.A.Z. schrieb am 10.12.2016:
„Von diesem Sonntag an wird die Welt der Deutschen Bahn noch ein Stück komplizierter. Wer die Freiheit haben will, in jeden beliebigen ICE oder anderen Fernzug einsteigen zu dürfen, der kaufte bisher ein Normalpreisticket, das an jedem Tag das Gleiche kostet. Doch das ändert sich nun: Die Preise hängen jetzt vom Reisetag ab. Freitag und Sonntag könnten solche flexiblen Tickets teurer, Samstag und unter der Woche günstiger werden.“

Weitere Tipps zum ehemaligen Bahn Sparpreisfinder 

Älteres, ergänzendes Video mit Tipps zur Bedienung des DB Sparpreisfinders. Die Tipps können natürlich auch für die neuen Bestpreissuche der Bahn genutzt werden.

Bis 2021: Preisbild damals im DB Sparpreisfinder

Wie eingangs bereits erwähnt, vergibt die Deutsche Bahn gewisse Sparpreiskontingente für Tage, Strecken und Uhrzeiten. Wer sich die Spartickets sichern möchte, muss diese einfache Regel beachten: wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das heißt, wenn das Kontingent für die Sparpreistickets vergriffen ist, konnten diese auch nicht mehr über den Bahn Sparpreisfinder oder am Schalter/Automaten nachgebucht werden. Die günstigsten regulären Sparpreis-Tickets in der Fernstrecke (Deutschland) sind in der Regel zuerst ausgebucht. Früher griff dann kontingentierte Staffelsparpreissystem der Deutschen Bahn, wobei die nächsthöhere Sparpreisstufe +10€ für ein Sparticket, betrug. Für ein und denselben Zug stiegen für gewöhnlich die Sparpreise im Zeitverlauf in 10€-Schritten an, sobald die günstigsten Tickets für eine Kombination Zug-Datum-Uhrzeit vergriffen waren. Heute ist das Yielding-System der DB ausgefeilter und Preise werden mit Cent-Beträgen nach dem Komma ausgewiesen. Je nach bisheriger Auslastung, Wochentag, Dauer, Anzahl der Umstiege und Uhrzeit kann der Preis für eine Strecke sehr stark schwanken.

Nach eigenen Auskünften betreibt die Bahn ihre Preispolitik aber nicht aufgrund von Ertragsoptimierung, sondern viel mehr aus Gründen der Nachfragelenkung. Da das Reiseaufkommen im Fernverkehr seit Jahren stetig ansteigt, ist die Bahn bemüht, die Auslastung der Passagiere zu verteilen. Wie realisiert die DB das? Durch günstigere Preise für weniger stark nachgefragte Uhrzeiten oder Wochentage können die Preise gesenkt werden, um mehr Reisende dazu zu bewegen, diese Ausweichzüge zu buchen. So kann ein angenehmeres Bahnfahren ermöglicht werden. Diese Flexibilität wird überwiegend durch die Flexpreise ermöglicht, die damals auch im Bahn Sparpreisfinder buchbar waren und heute in der verbesserten Bahn Bestpreissuche buchbar sind.